Das Erbe des deutschen Protestantismus in Polen nach 1945. Politik – Eigentum – Gedenken und Identität

Beauftragte Einrichtung: Institut für Politikwissenschaften und Verwaltung der Universität Grünberg
Geplanter Umsetzungungszeitraum: 2020-2023
Leiter: Dr. habil. Olgierd Kiec Professor an der Universität Grünberg
Forscherteam:
Dr. habil. Olgierd Kiec Professor an der Universität Grünberg
Dr. habil. Marceli Tureczek
Professor an der Universität Grünberg Dr. Katarzyna Sanocka-Tureczek
M. A. Michał P. Wiśniewski
M. A. Paweł Skrzypalik

Zum Projekt:
Aufgrund des vielschichtigen Charakters des Erbes des deutschen Protestantismus in Polen nach 1945 wird diese Thematik von einem interdisziplinären Team erforscht, welches das Thema aus Perspektiven der Politikwissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte, Jura, Religionskunde, Anthropologie der Kultur sowie Soziologie unter die Lupe nimmt. Dabei steht Politik des Gedenkens (Geschichts- und Identitätspolitik), auf Landesebene und insbesondere Regionalebene im Mittelpunkt. Das Forscherteam befasst sich auch mit Dokumentationsarbeit und führt detaillierte Studien durch, die sich auf ausgewählte Städte und Kreise beziehen. In der ersten Etappe werden Großpolen, Pommern (Weichselpommern) sowie Lebuser Land erforscht. In weiteren Phasen werden ausgewählte Beispiele in sog. „wiedergewonnenen Gebieten” untersucht.

Im Rahmen des Projekts werden also folgende Themen bearbeitet:
– Orte des deutschen Protestantismus in der Konfessions- und Nationalpolitik des polnischen Staates nach 1945
– evangelische Kirchen in Polen gegenüber Deutschland, Deutschen und dem deutschen Protestantismus;
– juristische Aspekte des ehemals evangelischen und ehemals deutschen Eigentums
– nichtmaterielles Erbe des deutschen Protestantismus in der Gedächtnispolitik (Identitätspolitik) der Städte und Regionen in Polen
– sakrale Objekte, Friedhöfe, Archive und Bibliotheken gegenüber der lokalen Gedächtnispolitik

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