Bericht aus dem Seminar

Vorträge, Begegnungen mit Zeitzeugen, ein Besuch der ältesten deutschen Minderheitsorganisation Polens und die Vermittlung der deutschen Geschichte von Wałbrzych – all das erwarteten wir bei einem Seminar für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Forschungszentrums der Deutschen Minderheit.

📅Am vergangenen Wochenende (5.–6. Juli) haben wir wie jedes Jahr unser Wissen zur Geschichte Schlesiens und der Deutschen/deutschen Minderheit im Nachkriegspolen geübt und vertieft, um unsere Arbeit zur Bewahrung des Nachkriegserbes besser durchführen zu können.

Unsere Gäste waren:

👉 Doris und Leopold Stempowski, die auf Schloss Fürstenstein leben, kennen nicht nur die Geschichten der einheimischen Familien, sondern auch die Nachkriegsgeschichte des Schlosses und der Deutschen in Waldenburg. Erwähnenswert ist, dass die Deutsche Gesellschaft der Deutschen Minderheit bereits im Mai 1957 in Waldenburg offiziell registriert wurde.

👉 Pfarrer Dr. Marian Arndt OFM, Pfarrer der deutschsprachigen Katholiken in der Woiwodschaft Niederschlesien, sprach mit uns über die Geschichte der deutschen Seelsorge in dieser Region im Nachkriegspolen. Pfarrer Arndt stammt aus Ratibor und zelebriert seit 20 Jahren deutschsprachige Messen in Niederschlesien.

👉 Andrzej Szczepański vom Witelon Collegium der Staatlichen Universität in Legnica, der uns in seinem Vortrag die Aktivitäten und die Präsenz der deutschen Minderheit in Niederschlesien vorstellte – vom „Volkspolen“ bis zur Dritten Polnischen Republik.

🔎 Nachdem wir unsere Wissensreserven wieder aufgefüllt hatten, war es Zeit, den Spuren der ehemaligen Bewohner von Wałbrzych zu folgen. Magdalena Woch, Leiterin der Abteilung für Förderung und Entwicklung im Porzellanmuseum in Wałbrzych, nahm uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie sprach leidenschaftlich über die ehemaligen Bewohner der Stadt und ihren Beitrag zur Entwicklung.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen und fürs Teilen eures Wissens!!! 🫶🙂

Wir werden bald Aufzeichnungen vom Seminar mit euch teilen! Behaltet unsere Facebook-Seite im Auge!

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